Knut Henkel 28.09.2010 / Politik

»Wenn wir wollen, dann kriegen wir dich …«

Menschenrechtlerin Obtilila Eugenio Manuel aus dem mexikanischen Guerrero benötigt den Schutz der Friedensbrigaden

Gerechtigkeit fordert Obtilia Eugenio Manuel für ihr Volk. Doch statt Respekt und Unterstützung erntet die streitbare Präsidentin der Organisation des indigenen Volkes der Me’Phaa Ablehnung und Mordankündigungen. Sicher fühlt sich die Menschenrechtlerin aus Mexikos Bundesstaat Guerrero nur noch mit den Freiwilligen der Friedensbrigaden (PBI) an ihrer Seite.

Unscheinbar ist die einfache, weiß gekalkte Lehmkate. Nur das helle Holzschild mit dem Schriftzug »Kambaxo Xuaji Guini Me’phaa« weist darauf hin, das sich hier das Büro der Organisation des indigenen Volkes der Me’Phaa (Opim) befindet. Neben dem Schriftzug ist das Emblem der indigenen Organisation, der pralle Maiskolben, unter dem sich eine Hacke und eine Machete kreuzen, zu sehen.

Aus dem Inneren des Hauses sind gedämpfte Worte zu hören, dann erklingt eine volle, warme Stimme aus dem Halbschatten der Türfassung: »Mais ist unser wichtigstes Anbauprodukt.« Die Stimme ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: