»Wir sollten uns nicht gewöhnen«

Protestforscher Dieter Rucht über Medien, Mainstream und die Mühe, einen Kongress zu planen

ND: Das Kongressthema »Öffentlichkeit und Demokratie« klingt wie ein aktueller Kommentar zum Atom-Geheimvertrag oder den Enthüllungen der Internetplattform Wikileaks. Dabei läuft die Vorbereitung sicher seit einem Jahr. Was hat Sie ursprünglich auf die Idee gebracht?
Rucht: Anlass war die Unzufriedenheit mit der Berichterstattung über verschiedene politische Vorgänge. Es gibt einen Mainstream in den Medien, in dem Gruppen, die eher am Rande des Geschehens stehen, nicht vordringen. Auf den ersten Blick ist alles in Ordnung: Wir haben Medien aller Couleur, verschiedene Genres, Kommentare, Radio, TV usw. Aber bei näherem Hinsehen gibt es dann eben doch Probleme.

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