Putschversuch in Ecuador vereitelt

Präsident Correa aus Meutererhand befreit

  • Von Miriam Lang, Quito
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ecuador hat am Donnerstag die schwerste politische Krise seit dem Amtsantritt von Präsident Rafael Correa 2007 erlebt. Der Präsident wurde nach 12 Stunden in der Hand meuternder Polizisten durch loyale Militärs befreit.

»Ich werde hier als Präsident rausgehen oder aber als Kadaver ... Als ich mich habe wählen lassen, wusste ich, worauf ich mich einlasse. Ich wollte diesen Posten nicht, um einen Stuhl warm zu halten.« Worte des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa, der am Donnerstag bis in die späten Abendstunden im Polizeihospital der Hauptstadt Quito festgehalten wurde, nachdem er von aufständischen Polizisten tätlich angegriffen worden war.

Der Staatschef hatte vormittags versucht, den Aufstand in der Polizeikaserne Pichincha durch einen persönlichen Besuch zu beschwichtigen – hatte jedoch die Gemüter nur angeheizt, was schließlich zu Angriffen mit Tränengas und Fäusten führte. Am späten Nachmittag meldete er sich mit dem zitierten Telefoninterview erstmals öffentlich zu Wort.

Gegen 21 Uhr begann ein Gefecht zwischen loyalen Militärs und der im Hospital verschanzten aufständischen Nationalpolizei. Nach einer guten halben Stunde Schusswec...

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