Iraker konnten nicht Deutsch lernen

Flüchtlingsrat rügt, dass Sprachkurse fehlen und die Menschen verstreut leben

  • Von Marina Mai
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Als besonders hilfsbedürftige Menschen wurden sie im vergangenen Jahr von der Bundesregierung ins Land geholt: Flüchtlinge aus dem Irak. Anders als Asylbewerber müssen sie nicht um ihr Aufenthaltsrecht in Deutschland kämpfen. Das ist viel.

Doch der Brandenburger Flüchtlingsrat kritisiert, dass die 79 ins Bundesland gekommenen Flüchtlinge nur unzureichend integriert wurden. »Es fehlen Sprachkurse«, sagt Simone Tetzlaff. »Manche Neuankömmlinge saßen monatelang untätig herum, bevor sie einen Deutschkurs beginnen konnten.« In den Schulen hapere es auch. »Da kamen schulpflichtige Kinder, die kein Wort Deutsch sprachen. Und sie wurden in normale Klassen gesteckt, ohne dass es Integrationskurse gab«, erzählt Tetzlaff. Zwar lerne man unter solchen Bedingungen oft recht schnell die Sprache. Aber es sei auch ein Umfeld erforderlich, das emotionale Hilfe leistet. »Für Menschen aus einem Kriegsland, die schlimme Erlebnisse wie sexuellen Missbrauch ...

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