Mitgliederstärke entscheidet

Bundesarbeitsgericht kassiert Beschluss zu christlicher Gewerkschaft GKH

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat einen Beschluss des Landesarbeitsgerichtes (LAG) Hamm gekippt und zurückverwiesen. Nun muss das LAG erneut befinden, ob die christliche Gewerkschaft für Kunststoffgewerbe und Holzverarbeitung tariffähig ist.

Der Rechtsstreit läuft seit Jahren. Die IG Metall hatte die gerichtliche Feststellung der (Nicht-)Tariffähigkeit der Gewerkschaft für Kunststoffgewerbe und Holzverarbeitung (GKH) beantragt, weil sie der Ansicht ist, die GKH sei keine richtige Gewerkschaft. Dabei schließt sie seit Gründung 2003 eifrig Tarifverträge ab – zu manchmal fragwürdigen Konditionen.

Am Dienstag hat nun das BAG im Rechtsbeschwerdeverfahren den Beschluss gefasst, dass das LAG Hamm neu befinden muss, ob die GKH eine richtige Gewerkschaft ist. Die Richter in Hamm hatten im März 2009 eine Beschwerde der IG Metall gegen einen Beschluss des Arbeitsgerichts Paderborn zurückgewiesen. Beide Instanzen hatten befunden, dass die GKH tariffähig ist. Die IG Metall hatte in ihrem Antrag – wie auch in Verfahren gegen andere christliche Gewerkschaften in der Vergangenheit – das Gegenteil angeführt, weil die GKH nicht über ausreichend Mitglieder verfüge, um Forder...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 497 Wörter (3423 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.