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Wenn das Herz entscheidet

Nuri Sahin brilliert bei Dortmund – im türkischen Nationalteam ist er hingegen ohne Stammplatz

  • Von Christian Heinig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Kumpel ist Schuld. Sofern man in dieser Sache von Schuld sprechen kann. Der Kumpel, das ist Mesut Özil. Er und Nuri Sahin sind befreundet. Was sie eint, ist ihre Herkunft und ihr fußballerisches Talent. Beide sind Söhne türkischer Eltern, beide sind wahre Virtuosen am Ball. Was sie unterscheidet: Özil hat in der deutschen Nationalmannschaft zuletzt einen kometenhaften Aufstieg hingelegt, Sahin hingegen besitzt im türkischen Team derzeit nicht einmal einen Stammplatz. Oft wurde Sahin (22) zuletzt deshalb bedrängt mit der Frage, ob er seine Entscheidung nicht bereuen würde, sich im Gegensatz zu Mesut Özil (21) einst gegen das DFB-Trikot entschieden zu haben. »Ich bereue nichts«, sagt Sahin dann. Er fühle sich wohl mit dieser Entscheidung, heute wie damals.

Nuri Sahin ist am Montagmittag mit dem türkischen Team am Berliner Flughafen Tegel angekommen, begrüßt von mehreren hundert Fans. Wenn er vom Freitag spricht, vom EM-Qualifikations...


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