Bilder – Zeugen der Zeit

Ronald Paris über Malerei, Motive und Modelle

Bilder der gewesenen Zeit werden manchmal zu Zeugen der Zeit. Epoche-Bilder. »Lob des Kommunismus« nach dem Brecht-Gedicht ist so ein Bild. Das imposante Wandgemälde von Ronald Paris ist umgezogen und hat seinen Platz nun in Berlins Mitte. Am heutigen 9. Oktober enthüllt Ronald Paris sein Bild zum zweiten Mal. Über Entstehung und Umzug des Bildes, über Schnittpunkte zwischen Kunst und Zeit, über das Malen, über Motive und Modelle sprach Burga Kalinowski mit dem Künstler Ronald Paris.

Ronald Paris am Tag, als sein Bild »umzog«
ND: Ihr Wandbild »Lob des Kommunismus« haben Sie 1969 an der Parteibürokratie vorbei für das Berliner Haus der Statistik geschaffen. 1990 wurde dann über Bild und Land der Mantel der Geschichte geworfen. Die Wandmalerei befand sich bis jetzt in der Birthlerbehörde. 2010 wurde es verkauft, zu seiner Rettung demontiert und neu installiert. Was befürchten oder erwarten Sie von dieser Anbringung?
Paris: In erster Linie erwarte ich, dass das ehrlich gemeint ist und das Bild nicht als Kuriosum in ein politisches Panoptikum implantiert wird. Das wäre die Befürchtung. Dagegen hätte ich was und ich würde wünschen, dass das Bild an einen Ort kommt, wo es respektiert wird. Natürlich hätte ich es gern auf Burg Beeskow (dort befindet sich eine große Sammlung von DDR-Kunst – B.K.) gesehen. Aber es ging ja um eine schnelle Lösung, und da bin ich erst mal dankbar. Wenn der Titel jetzt als Politikum instrumentalisiert werden sollte – »Lob d...

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