Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Arbeiterbezirke mit Mehringplätzen

Ausstellung über 90 Jahre Geschichte von Friedrichshain und Kreuzberg

  • Von Andreas Heinz
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Was verbindet Friedrichshain und Kreuzberg außer der Oberbaumbrücke? Antwort gibt die Ausstellung »90 Jahre Friedrichshain und Kreuzberg« im Roten Laden der Linkspartei in Friedrichshain. Ausstellungsmacher Werner Ruch hat eine Dokumentation mit über 200 Fotos und Textdokumente zusammengetragen. Der 79-Jährige erläutert, was Friedrichshain und Kreuzberg verbindet: »Beide waren klassische Arbeiterbezirke und beide haben eine Straße bzw. Plätze nach dem Journalisten und Schriftsteller Franz Mehring benannt.« Auf dem einstigen Küstriner Platz unweit des Ostbahnhofs steht das Verlagsgebäude des Neuen Deutschland.

1920 wurde Groß-Berlin geschaffen und hatte damit vier Millionen Einwohner. »Die Königstadt im Barnimviertel und in Alt-Stralau wurde zu Friedrichshain. Aus der Friedrichstadt, der Luisenstadt und Alt-Tempelhof entstand Kreuzberg«, berichtet Ruch. Beide Bezirke hatten damals schon jeweils rund 340 000 Einwohner. Bis 1933 wurden diese Bezirke von linken Parteien regiert.

Auf kolorierten Bildpostkarten werden auch die Festsäle wieder lebendig, von denen es damals jede Menge gab. In den Concordia-Festsälen beispielsweise trafen sich 1893 Friedrich Engels und August Bebel. Beliebte Orte zum Feiern waren das Resi-Casino in der Friedrichshainer Blumenstraße oder der Saalbau Friedrichshain gegenüber vom Märc...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.