Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»Giftfabrik« soll wieder arbeiten

Umweltkatastrophe in Ungarn forderte unterdessen ein neuntes Todesopfer

Die ungarische Aluminiumfabrik, aus der in der vergangenen Woche eine Welle giftigen Schlamms ausgelaufen war, soll in Kürze wieder in Betrieb gehen. Der von der Regierung mit der Leitung der Firma beauftragte Chef des ungarischen Katastrophenschutzes, György Bakondi, sagte am Mittwoch in Veszprem, die Produktion werde am Donnerstag oder Freitag wieder angefahren. Die Zahl der Todesopfer der Katastrophe stieg inzwischen auf neun.

Die ungarische Regierung kam am Mittwoch in der Katastrophenregion zusammen, um die Aufräumarbeiten zu begutachten. Anschließend fand eine Kabinettsitzung in Veszprem, etwa 20 Kilometer vom Katastrophengebiet entfernt, statt. Der als Leiter der Fabrik eingesetzte Katastrophenschutzchef Bakondi sagte bei einer Pressekonferenz mit Innenminister Sandor Pinter in Veszprem, die Anlage zur Vorheizung der Fabrik sei bereits eingeschaltet, und sobald die richtige Temperatur erreicht sei, werde »die Produktion wieder st...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.