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VfB beurlaubt Trainer Gross

Stuttgarter reagieren auf Bundesligakrise

Der schlechteste Bundesliga-Start des VfB Stuttgart seit 36 Jahren wurde Trainer Christian Gross nach nur zehn Monaten im Amt zum Verhängnis. Der Schweizer wurde am Mittwoch vom VfB beurlaubt. Sechs Niederlagen in den ersten sieben Saisonspielen waren dem Klub zu viel. Assistent Jens Keller soll den Tabellenletzten am Samstag im Krisengipfel bei Schalke 04 betreuen.

Offenbar traute die Führung um Präsident Erwin Staudt, Sportdirektor Fredi Bobic und Aufsichtsratschef Dieter Hundt dem 56-Jährigen die Wende nicht mehr zu. Während Gross, der die Schwaben im Dezember 2009 übernommen und nach überragender Rückrunde noch von der Abstiegszone in die Europa League geführt hatte, zuletzt Fehler eingestand, aber zugleich die Sparpolitik des Vereins kritisierte, hatte Hundt die Schuld nur bei Gross gesehen. »Der Aufsichtsrat hat es doch nicht zu vertreten, dass teuer gekaufte Spieler nicht zum Zug kommen oder ungenügende Leistungen abliefern.«

Der 39-jährige Keller, der noch keine Cheftrainer-Erfahrung im Profifußball hat, soll nun auf Probe übernehmen. »Wir werden die Entwicklungen in den kommenden Wochen und Monaten abwarten«, sagte Präsident Erwin Staudt am Mittwoch. Als dauerhafte Lösung wird von den Medien der im Moment arbeitslose Ex-VfB-Trainer Christoph Daum gehandelt. dpa

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