Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Ein Ort zum Luftholen

Der Dokumentarfilm »Berlin: Hasenheide« bemüht sich um Rehabilitation eines viel gescholtenen Viertels

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wenn Nana A.T. Rebhan durch die Hasenheide joggt, wünschen die Drogendealer ihr einen guten Tag. Trotzdem ist der Blick der Filmemacherin auf den Park vor ihrer Haustür ein anderer als der des Boulevardblattlesers, der »Neukölln« hört und »Rüttli-Schule« denkt. Der sich von Detlev Buck in »Knallhart« zeigen ließ, wie gewaltbereite Migrantensöhne mit deutschen Wohlstandskindern umgehen. Und in den Lokalzeitungen liest, wie sich türkisch- und arabischsprachige Banden Territorialkriege um die Neuköllner und Kreuzberger Drogenabsatzmärkte liefern.

Dass türkisch- und arabischsprachige Jugendliche tatsächlich die Dealer in der Hasenheide stellen – und sich schon mal »halbe Baumstämme« um die Ohren hauen, um ihre Territorialansprüche durchzusetzen –, das wird auch in »Berlin: Hasenheide« nicht verschwiegen, dem Porträt, das Nana A.T. Rebhan dem Park und seinen Menschen widmete. Gedreht wurde im heißen Sommer 2008, weshalb die Hase...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.