Neue Wege und eine Sackgasse

Thailand will Solarnutzung entwickeln, doch auch erstes AKW bauen

  • Von Thomas Berger
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

In Thailand läuft der Bau des weltgrößten Solarparks. Das südostasiatische Land ist dabei, seinen Energiesektor umzubauen, setzt aber nicht nur auf erneuerbare Energiequellen.

Acht Milliarden Baht, umgerechnet 200 Millionen Euro, fließen in die Anlage. Drei Firmen – CLP, Egco und Mitsubishi – haben dafür unter dem Namen National Energy Development (NED) ein Joint-venture gegründet, um den Solarpark in Lop Buri, rund zweieinhalb Autostunden nördlich von Bangkok, zu bauen. Ab November soll die Anlage auf einem mehr als 25 Hektar großen Gelände 73 Megawatt Strom produzieren. Sie ist nach derzeitigen Standards nicht nur die größte weltweit, sondern auch der Kern des Konzepts der thailändischen Regierung, sich schrittweise von fossilen Energiequellen zu verabschieden. Bis 2022, so das Ziel, soll ein Fünftel aus erneuerbaren Quellen kommen.

Schon wegen der Größe des Solarparks und der mangelnden Erfahrung im Land suchte man für das Projekt in Lop Buri internat...


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