Susann Witt-Stahl 20.10.2010 / Inland

Kamingespräch ohne Kamin über Kriege in aller Welt

Konferenz der »Zeit« mit Karl-Theodor zu Guttenberg, Vertretern der Bundeswehr und der Rüstungsindustrie

Die Wochenzeitung »Zeit« lud zu einem Stelldichein von Rüstungsindustrie, Bundeswehr und politischen Eliten nach Hamburg. Friedensaktivisten kritisierten die »Kriegskonferenz«.

Politische Macht, Militär, Medien und Moneten schmieden in Krisenzeiten eiserne Allianzen. Diese – zuweilen unheiligen – wurden, nicht zuletzt aus vergangenheitspolitischen Gründen, in Deutschland meist schamvoll verborgen. Spätestens seit Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU) das Bundesministerium der Verteidigung führt, wird zusehends unbefangen die 1919 von Karl Kraus zu Papier gebrachte »barbarische Melodie« des deutschen Nationalismus angestimmt.

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