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Operation am »kalten Herz«

DEFA-Stiftung hat Märchenklassiker restauriert / Heute Tag des audiovisuellen Erbes der UNESCO

  • Von Katharina Dockhorn
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Erwin Geschonneck in »Das kalte Herz«, 1950

Sein sechzigstes Jubiläum feiert »Das kalte Herz«, der erste Farbfilm der DEFA, am 8. Dezember. Die legendäre Verfilmung des Märchenklassikers erstrahlt aber schon heute Abend aus Anlass des UNESCO Tags des audiovisuellen Erbes an einem ganz besonderen Ort in neuem Glanz. Das Kino »Toni« in Weißensee gehört seit 1992 Michael Verhoeven, dessen Vater Paul im Frühjahr 1950 in Babelsberg Regie führte.

Damit das Meisterwerk wieder die Herzen kleiner und großer Filmfreunde verzaubern kann, wurde es im Auftrag der DEFA-Stiftung im Frühjahr im Studio Hamburg digital bearbeitet und in HD-Norm abgetastet. Drei Monate dauerte der komplizierte technische Prozess, der mit der Sichtung der verschiedenen Film-Materialien aus dem Bundesfilmarchiv in Berlin begann. Das beste Ausgangsmaterial bot ausgerechnet das Original-Negativ, das nur auf leicht entflammbaren Nitro-Film überliefert ist. Es durfte nur mit einer Sondergenehmigung in Hamburg bearbeitet...


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