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Die Welt als Brokkoli

Barrie Kosky inszenierte in Essen Wagners »Götterdämmerung«

  • Von Roberto Becker
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Den spektakelnden Effekt liebt Barrie Kosky. Hier eine Portion nacktes Fleisch (von jung und knackig bis alt und faltig), da ein Löcken gegen den Stachel der vermeintlichen politisch korrekten Darstellung, und sei es der der Juden – schließlich noch ein Nümmerchen dazwischen geschoben, in welcher Paarung und Ausführung auch immer. So kommt man ziemlich weit durchs Repertoire. Und wenn man Glück hat, verbindet sich bei dem Australier die Lust am szenischen Schabernack mit einer gekonnten Personenführung zu einer Revue der höheren Einsichten.

Bei Wagners »Ring« indes ist das nicht ganz so einfach. Noch dazu, wenn man, wie Kosky, einen ganzen »Ring« in Hannover inszeniert und (vorab) mit der »Götterdämmerung« zusätzlich in Essen das »Ring«-Projekt der Aalto Oper abschließt. Hier ist die Collage Methode. Tilman Knabe, Dietrich Hilsdorf und Anselm Weber haben ihre Sicht auf »Rheingold«, »Walküre« und »Siegfried« auf die Bühne gebracht,...


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