Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Werkstatt befähigt

In Mecklenburg-Vorpommern sind über 5100 Schwerbehinderte ohne Job. Das soll sich ändern

  • Von Grit Büttner und Joachim Mangler, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bürsten, Besen, Basteleien – das war gestern. Heute binden Behinderte in Werkstätten Bücher, drucken Kalender, waschen, bügeln und gärtnern, montieren Maschinenzubehör und konservieren sogar Flugzeugteile.    

Schwerin. »Ich kann jetzt Unkraut von Nutzpflanzen unterscheiden«, schreibt ein Behinderter an seine Werkstatt. »Ich wurde befähigt, jeden Morgen aufzustehen und loszugehen«, meint ein anderer. Die Werkstätten für behinderte Menschen in Mecklenburg-Vorpommern gehen in die Offensive. Mit einer Kampagne »Werkstatt befähigt« werben sie für ihre qualifizierte Arbeit, wie Christoph Bohmann, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten, am Mittwoch in Schwerin sagte. »Hier wird nicht nur gebastelt, und mit Bürsten und Besen ist längst kein Blumentopf mehr zu gewinnen.«

In Mecklenburg-Vorpommern bieten 24 Werkstätten mehr als 8200 Plätze für behinderte Menschen an über 140 Standorten. 620 Werkstattbeschäftigte arbeiten direkt in Firmen und Behörden des Landes. Der Einrichtungen, die Leistungen vom Gartenbau, über Kochen, Putzen, Waschen, Verpacken, Kunsthandwerk und Druckerei bis hin zur Montage von Maschinenteilen anbieten, set...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.