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Hunde und zerhackte Sakkos

Ballhaus Ost präsentiert zwei lange Performance-Nächte

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zur »Performancenacht IV & V« lädt am Wochenende auf zwei lange Abende das Ballhaus Ost. Die Berliner Künstler Fruzsi Jesse und Gariel Loebell-Herberstein haben sie konzipiert. Was genau aber ist Performance? Da beginnen definitorisch die Schwierigkeiten. Der Begriff, der im Englischen eigentlich nichts anderes als Aufführung meint, mag entstanden sein, als die ersten Künstler in den 1960ern sehr ungewöhnliche, dem gängigen Theaterbetrieb konträre Vorstellungen zeigten.

Da ließ etwa in New York Trisha Brown ihre Tänzer angeseilt und dennoch ziemlich gewagt an den Fassaden von Wolkenkratzern entlangspazieren. Da durften in der Performance »Cut Piece« 1964 in Tokio, 1965 dann schon in der Carnegie Hall in New York Zuschauer der unbeweglich sitzenden Yoko Ono Kleidung, Haare und Fingernägel nach Gutdünken zer- respektive abschneiden. Die John-Lennon-Gattin gehörte zu den Wegbereitern der Fluxus-Bewegung, gründete die Plastic Ono Band,...


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