Hans-Gerd Öfinger 02.11.2010 / Wirtschaft und Umwelt

Nachhaltig statt »französisch«?

IG Metall setzt im »heißen Herbst« auf einen langen Atem

Im Gegensatz zu den aktuellen Großdemonstrationen und -streiks im Nachbarland Frankreich will die deutsche Metallarbeitergewerkschaft IG Metall eher auf eine langfristige Strategie setzen. Schwerpunkte dabei sind Leiharbeit und Jobs für die Jugend, wie die Gewrekschaft am Montag in Frankfurt mitteilte.

Im aktuellen Aktionsherbst gegen den massiven sozialen Kahlschlag will die IG Metall auch weiter nichts von »französischen Verhältnissen« oder einem »Marsch auf Berlin« wissen. »Wenn die IG Metall etwas anpackt, dann konsequent und nachhaltig«, versprach Gewerkschaftschef Berthold Huber am Montag vor Journalisten in Frankfurt am Main. Mit insgesamt 2200 betrieblichen und öffentlichen Aktionen bundesweit wolle die Gewerkschaft rund 1,5 Millionen abhängig Beschäftigte in ihrem Organisationsbereich ansprechen. Damit erreiche sie deutlich mehr Menschen als mit einer zentralen Großkundgebung in der Hauptstadt.

Huber bekräftigte seine harte Kritik an der aktuellen Linie der Bundesregierung: Die Krise sei »scheinbar überstanden«, doch hätten die politischen Akteure »nichts dazugelernt«. Der aktuelle Aufschwung in einigen wichtigen Branchen sei nicht die Leistung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), sondern das Produkt massiver...

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