Mit Licht

Sibylle Bergemann gestorben

  • Von Marion Pietrzok
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Gewitterdunkel der Himmel über Berlin, über einem Gebäude, von dem aus Fäden in die Welt gingen: Kaum mehr als Fassade ist es, halb schon abgerissen, das Außenministerium der DDR, im Hintergrund die Friedrichwerdersche Kirche. Moment einer Zeitenwende – eingefangen auf einem Foto von Sibylle Bergemann im Jahr 1995. Fast grafisch wirkt diese Aufnahme, ein hoher ästhetischer Anspruch hat das Maß gesetzt, den Sekundenbruchteil des Auslösens bestimmt, wie stets. Die Fotografin erzählt mit Licht. Immer auf mehr als einer Ebene, gar nur der Oberfläche, die nie ihre Sache ist. Ihr liegt das Beherrscht-Lakonische und das Leise-Ironische.

Eins ihrer Hauptwerke: die Reportagefotos vom Werden bis zur Errichtung des Marx-Engels-Denkmals, das 1975 bis 1986, von Bildhauer Ludwig Engelhardt geschaffen, an der Spreeseite gegenüber dem Berliner Palast der Republik entstand. Zeugnisse einer Tragik, die sich zugleich von einer komischen Seite zeigt....

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