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Volleyballerinnen siegen immer weiter

3:0 gegen Thailand am Ende der WM-Vorrunde

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Mit Volleyball der Extraklasse haben die deutschen »Schmetterlinge« in Japan Hoffnungen auf die erfolgreichste WM-Teilnahme seit 16 Jahren geschürt. Gerade einmal 67 Minuten brauchte das wie entfesselt spielende Team für das 3:0 (25:14, 25:15, 25:10) gegen Asienmeister Thailand. Als Belohnung gibt es in der Zwischenrunde ab Samstag Duelle gegen Olympiasieger Brasilien, Europameister Italien, die Niederlande und Tschechien.

»Seit ich vor vier Jahren angefangen habe, habe ich meine Spielerinnen noch nie so perfekt spielen sehen. Sie haben keinen Fehler gemacht«, sagte Bundestrainer Giovanni Guidetti. Der Italiener schüttelte noch lange nach dem Spiel ungläubig den Kopf. Nun muss er seine Sieger wie versprochen ins Starbucks von Matsumoto einladen: »14 Latte Macchiato! Das wird teuer.«

In dieser Verfassung muss sich die junge Mannschaft vor kaum einem Team fürchten, Guidettis heimlicher Wunsch Platz vier könnte tatsächlich in Erfüllung gehen. Zumal die DVV-Auswahl fünf Punkte mit in die Zwischenrunde nach Nagoya nimmt und somit zum Auftakt der Achtergruppe hinter Brasilien und den USA auf Platz drei steht. Erster Gegner ist am Samstag Italien.

Mit Blick auf das von Verbandspräsident Werner von Moltke ausgegebene Ziel Platz acht kann der deutliche Sieg gegen Thailand noch Gold wert sein. Um einen Platz unter den besten Acht der Welt zu sichern, muss in der Zwischenrunde von Nagoya mindestens Platz vier erreicht werden. Zuletzt wurde eine Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbands 1994 Fünfter.

Offene Worte über hohe Ziele oder sogar die erste WM-Medaille entlockt man der Mannschaft aber nicht. »Wir denken immer nur an das nächste Spiel und werden sehen, was rauskommt«, sagte Margareta Kozuch und hielt sich dabei streng an die Vorgabe des Trainers. Gegen Thailand war die Russland-Legionärin erneut beste Punktesammlerin. Mit ihrem 16. Zähler beendete Kozuch die Lehrstunde für die Asiatinnen. SID/ND

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