Werbung

15 000 auf Demo gegen soziale Kälte

Ver.di fordert Recht auf Generalstreik

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mehr als 15 000 Menschen haben am Sonnabend in Hannover gegen Sozialkürzungen, die Rente mit 67 und das Sparpaket der Regierung protestiert.

Hannover (Agenturen/ND). Die Kundgebung in Hannover unter dem Motto »Druck machen für gerechte Politik gegen soziale Kälte« war Auftakt eines bundesweiten DGB-Aktionsherbstes »Deutschland in Schieflage«. Zu der Demonstration aufgerufen hatte zusammen mit den Gewerkschaften der Sozialverband Deutschland.

DGB-Chef Michael Sommer, warf der schwarz-gelben Bundesregierung vor, sie sei »zum willfährigen Helfershelfer der Interessen von Arbeitgebern und Besitzenden« geworden. »Es gibt kaum ein Politikfeld, in dem die Regierung nicht Front macht gegen die Mehrheit der Menschen«, betonte er. Auch der Zerstörung regulärer Arbeitsverhältnisse durch den Missbrauch von Leiharbeit, Billiglöhne und Befristungen müsse Einhalt geboten werden. Weitere DGB-Proteste soll es am 13. und 18. November in Dortmund, Stuttgart, Nürnberg, Erfurt und Kiel geben

Die Gewerkschaft ver.di setzt sich unterdessen dafür ein, den Generalstreik als Mittel der politischen Auseinandersetzung zu legalisieren. »Ich finde, dass wir auch in Deutschland ein politisches Streikrecht brauchen«, sagte der Vorsitzende Frank Bsirske dem »Hamburger Abendblatt«. »Das Verbot des politischen Streiks stammt von 1955. Jetzt haben wir eine vollkommen andere Situation.« CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe nannte die Forderung absurd und warf Bsirske vor, in »Klassenkampf-Rhetorik von Vorgestern« zu verfallen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken