PASOK in der Patsche

Griechische Wähler straften Regierung ab

  • Von Anke Stefan, Athen
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die ersten Kommunalwahlen nach der von Papandreou umgesetzten Gebietsreform standen ganz im Zeichen der Schulden- und Wirtschaftskrise.

Schon einmal war die griechische Bevölkerung vor Wahlen erpresst worden. »Karamanlis oder Panzer« hieß der Slogan, mit dem die Griechen 1974, unmittelbar nach Zusammenbruch der Militärdiktatur, vor die Alternative gestellt worden waren: Entweder den Gründer der konservativen Nea Dimokratia zum Ministerpräsidenten zu wählen oder einen erneuten Militärputsch zu riskieren.

»Papandreou oder Staatsbankrott« könnte man die vom amtierenden Ministerpräsidenten de facto verkündete Drohung zusammenfassen. Sollte die PASOK in der ersten Runde der Kommunalwahlen vom Sonntag herbe Stimmenverluste hinnehmen, würde er Neuwahlen ausrufen, war die Botschaft von Giorgos Papandreou.

Obwohl die PASOK umgerechnet landesweit...


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