Ines Wallrodt, Hitzacker 09.11.2010 / Politik
Fokus: Anti-Castor-Proteste

20 Stunden bei Kilometer 188

Tausende Demonstranten blockierten bis in die Nacht hinein die Schienen

Wenige Kilometer vor der Verladung der Castoren vom Zug auf Lkw musste der Atommülltransport seine bislang längste Zwangspause einlegen.

Ein noch so hochgerüsteter Staat kann schwach sein. Die Gleisblockade von Sonntag auf Montag zeigt, welche Macht Menschen haben können, die entschlossen und kreativ sind und die zusammenhalten. 20 Stunden harren Alt und Jung bei Kilometer 188 an den Gleisen aus, in der Nähe von Harlingen wenige Kilometer vom Zwischenhalt des Castor-Transports in Dannenberg entfernt. Die Atomkraftgegner ziehen sich drei Hosen an, bringen Strohsäcke und Schlafsäcke mit und bleiben auch, als es immer kälter und dunkler wird. Auch viele jenseits der 40 finden, dass Demonstrieren allein nicht reicht, und sind bereit, eine sternenklare Novembernacht an den Schienen zu verbringen.

Mehrere Tausend auf den Schienen

Sonntagvormittag hatte die Gleisblockade begonnen. Die elf strahlenden Behälter mussten in Dahlenburg stoppen. Mehrere Tausend Castor-Gegner befanden sich auf den letzten Kilometern zum Verladebahnhof Dannenberg auf den Schienen. Für die größte Block...

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