René Heilig 13.11.2010 / Inland

»Notsituation« bei Polizei-Tourismus

Castor-Transport offenbarte langjährige Praxis

Nach Abschluss des sogenannten Vertrages von Prüm im Mai 2005 werden grenzüberschreitende Polizeieinsätze immer mehr zum Alltag. Bei jüngsten Castor-Transport von der französischen Kanalküste bis ins niedersächsische Gorleben hat es offenbar einen beachtlichen internationalen »Polizeitourismus« gegeben.

Am vergangenen Sonntag meldete »Radio Freies Wendland«, dass die Castoren-Karavane von bewaffneten ausländischen Polizisten begleitet werde. Am vergangenen Mittwoch legte die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (LINKE) in der Sitzung des Innenausschusses Fotos vor und fragte die anwesenden Polizeiführer, ob sie die fremde Einsatzuniform eines abgelichteten Beamten erkennen. Kein Problem, es war die Compagnies Républicaines de Sécurité. Die CRS ist die kasernierte Bereitschaftspolizei in Frankreich.

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