Authentische Geschichten

Beim 59. Filmfestival Mannheim-Heidelberg

  • Von Heinz Kersten, Mannheim
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg stellt jedes Jahr noch unbekannte Regisseure vor, die alle eine starke persönliche Vision verfolgen. Aus über 1000 Einreichungen wählt das Festival jährlich nur 40 bis 50 Filme von neuen Autoren aus – als echte Premieren. Das diesjährige Festival, das in der vergangenen Woche eröffnet wurde, läuft noch bis zum 21. November.

Kaum gibt es noch eine deutsche Stadt ohne Filmfestival. Der Vorteil ist dabei, dass anspruchsvolle Filme auch in der Provinz zu sehen sind und nicht nur in den Großstädten – Berlin vor allem ist in dieser Hinsicht eine Oase, nicht nur zur Zeit der Berlinale. Die konnte in diesem Jahr ihr 60. Jubiläum feiern, Mannheim ist nächstes Jahr dran, kann sich also rühmen, zweitältestes deutsches Filmfestival zu sein. Die Besonderheit: hier gibt es weder roten Teppich noch Starrummel. Stars sind die Filme und ihre noch unbekannten Regisseure, die sich nach jeder Vorführung auch einer Diskussion mit dem Publikum stellen. 14 von ihnen konkurrieren im Wettbewerb, zehn Filme laufen als »Internationale Entdeckungen«.

Der Weg zum Schauspieler

Ein Preis wurde bereits am Sonnabend verliehen: den Filmkulturpreis Mannheim-Heidelberg 2010 verdiente sich die Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin. Dazu passte der wunderbare Dokumentarfil...


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