Obdachlos und Pflegefall

Nur in wenigen Regionen gibt es Heime für Menschen, die jahrelang auf der Straße lebten

  • Von Beatrice Blank, epd
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Etwa 50 Prozent der auf der Straße lebenden Wohnungslosen sind älter als 50 Jahre, davon die Hälfte sogar älter als 60. Aber es gibt kaum Pflegeeinrichtungen, die diese Menschen im Fall des Falles aufnehmen.

München. Es geht Herrn S. schlecht: Er leidet an Hautkrankheiten und ist psychisch auffällig. Im Krankenhaus muss der 56-Jährige deswegen eigentlich nicht bleiben. Einfach nach Hause schicken kann man ihn jedoch auch nicht: Herr S. hat kein Zuhause. Jahrelang hat er auf der Straße gelebt. Das hält er jetzt nicht mehr aus. Er muss betreut werden. In München ruft das Klinikpersonal bei Thomas Allgaier oder seinen Kollegen an, wenn es Patienten wie Herrn S. hat. Allgaier leitet das »Haus an der Waakirchner Straße«, eine von vier Einrichtungen für ältere Wohnungslose des katholischen Männerfürsorgevereins München.

»Unsere Bewohner kommen direkt von der Straße, aus Kliniken oder aus der öffentlichen Unterbringung«, sagt Allgaier. Sie haben teils viele Jahre auf der Straße gelebt, kennen nicht mehr einen geregelten Ablauf mit festen Tages- und Schlafenszeiten oder regelmäßigen Mahlzeiten.

Das Vermüllungsproblem

Jeder Wohnungslose bringe natü...

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