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ND im Club: Womacka – Kunst – Mensch

  • Von Marion Pietrzok
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Wichtigste an ihm sei gewesen, sagt eine junge Künstlerin aus dem großen Kreis seiner ehemaligen Studenten: »Er war ein ehrlicher Mensch«. Walter Womacka. »Farbe bekennen«, hießen daher so treffend der Dokumentarfilm des MDR aus dem Jahr 2003 über den Maler wie auch seine 2004 erschienen Lebenserinnerungen. Nach dem gesellschaftlichen Umbruch 1989 geschmäht als »Staatskünstler«, »Idylliker«, »Hofkünstler der DDR« gab er hier Auskunft über den Antrieb seines Schaffens: Nicht sich einem wie immer gearteten Staat anzudienen, sondern weil die sozialistische Idee, die jener verkörperte, sein ureigenes Anliegen gewesen sei. Und die Verbindung zum Menschen, erklärte Womacka 1984 in der Fernsehdokumentation »Ein Fest für die Augen«, sei sein wichtigster Schaffensquell.

Wie nahe kommt ein dokumentar-filmisches Porträt – genau recherchie...


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