Hendrik Lasch, Dresden 19.11.2010 / Inland

CDU-Hofhistoriker war früher ein IM

Hannah-Arendt-Institut gibt sich überrascht

Ein Mitarbeiter des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts, der über die Staatssicherheit publizierte, war selbst IM. Das Institut tut überrascht, obwohl der Fakt intern längst bekannt war.

»Die friedliche Revolution – Aufbruch zur Demokratie in Sachsen 1989/90« heißt ein Buch, das nach Ansicht von Stanislaw Tillich in keiner Schulbiliothek fehlen sollte. Das sagte Sachsens CDU-Ministerpräsident, als er das zweibändige, von der Landeszentrale für politische Bildung verlegte Werk im Herbst vorstellte. Autor ist Michael Richter, ein Historiker am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT) und, wie nun publik wurde, früherer IM des Ministeriums für Staatssicherheit.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: