Werbung

Das Siegtor wäre besonders schön

Conny Pohlers vorm Spitzenspiel der Frauenbundesliga: Frankfurt empfängt Potsdam

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Am Sonntag steigt im Frankfurter Stadion am Brentanobad das Spitzenspiel der Frauenbundesliga. Der Tabellenzweite 1. FFC Frankfurt empfängt den Spitzenreiter Turbine Potsdam. FFC-Stürmerin CONNY POHLERS ging bis 2007 für Potsdam auf Torejagd. Vor dem Spiel sprach ND-Reporter PHILIPP ZIELSKE mit ihr über Emotionen, ihr Verhältnis zu Ex-Trainer Bernd Schröder und ihre Rolle als Joker.

ND: Am Sonntag steigt das Spitzenspiel. Schon aufgeregt?
Pohlers: Die Aufregung kommt erst am Sonntag. Immerhin geht es gegen meinen Ex-Verein!

Wie stehen Frankfurts Chancen, das Spiel zu gewinnen?
Sehr gut! Die Tagesform wird entscheiden.

Kann es die Vorentscheidung in der Meisterschaft werden?
Will ich noch nicht sagen. Hamburg und Duisburg können uns noch etliche Punkte klauen.

Beim Hinspiel in Potsdam war die Stimmung sehr hitzig. Wie wird es Sonntag?
Der Potsdamer Trainer Bernd Schröder redet seit Monaten eigentlich nur von diesem Spiel. Sowas überträgt sich auf die Spielerinnen. Ich hoffe, dass alle das Spiel gesund überstehen.

Sie haben lange in Potsdam gespielt. Sind Sie gegen ihren Ex-Klub besonders motiviert?
Ich bin immer motiviert. Ich gebe aber zu: Das Siegtor gegen Potsdam zu schießen, wäre besonders schön!

Trainer oder Trainerin, was ist Ihnen denn persönlich lieber?
Trainer. Ich hab in meinen Vereinen immer unter Männern trainiert. Das Verhältnis zu einem Mann ist einfach ein anderes.

Was muss am Sonntag besser gelingen als beim 1:2 in Potsdam?
Wir müssen einfach unsere Torchancen nutzen. Spielerisch müssen wir uns nicht verstecken.

Wie fühlen Sie sich in der Rolle des Jokers?
Damit bin ich natürlich nicht so zufrieden. Ich will natürlich immer von Anfang an spielen.

Stichwort Nationalmannschaft. Was erhoffen Sie sich von der Frauen-WM 2011 in Deutschland?
Das ist das größte Highlight überhaupt im Frauenfußball der letzten Jahre. Und ich hoffe, dass die Mannschaft nicht so sehr mit dem Druck in dieses Turnier geht. Dann ist hier schon der WM-Titel für Deutschland drin.

Apropos Publikum. Meinen Sie, gegen Turbine kommen noch mehr Fans als die 4300 in der vergangenen Saison?
Ich glaube schon, dass an die 5000 kommen werden. Das hängt aber natürlich am Ende auch einfach nur vom Wetter ab.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!