Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Gummibärchen und andere Anti-Terror-Kampfgruppen

Anschlagswarnungen als Konjunkturmotor – in der Versicherung wie in der schwarz-gelben Koalition

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die erhöhte Terrorgefahr in Deutschland hat die latenten Debatten über eine Neuordnung der Sicherheitskräfte beflügelt. Frau und Herr Jedermann dürfen Unsinn reden. Je mehr, umso besser, denn hinter Terrorängsten und Geschwätz lässt sich manch Grundsätzliches verbergen.

Im Berliner Estrel-Hotel tagt zur Zeit der 24. Ordentliche Bundeskongress der Gewerkschaft der Polizei. Am Rande des Expertentreffens und in den Kongressmaterialien trifft man auf Präsentationen von Firmen, die sich als Partner der gestressten Polizisten verstehen. VW wirbt für Streifenwagen, Siemens stellt die Ampeln für die Blauen auf grün, der ADAC ist wegen des ACE präsent und der Fußballverband hat allen Grund, den Ordnungshüter einen Dank zu sagen. Beim Blick in den Tagungsraum – zumeist sitzen da Kollegen vom Typ männlich, um und über die Fünfzig – lässt sich ahnen, warum der Pharmariese und Viagrahersteller Pfizer so potent dabei ist. Doch warum – so fragt man sich kauend – bringt Signal Iduna seine Gummibärchen in Umlauf?

Steckt Grönemeyer dahinter mit seinem Song über die »Armeen aus Gummibärchen«? Nein. Polizisten leben gefährlich, da braucht man gute Versicherungspolicen. Doch machen wir die Gummibäre...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.