Neue Ära durch ERA?

Studie zu Chancen für Entgeltgleichheit in Metall- und Elektroindustrie

  • Von Mona Grosche
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Eine lesenswerte neue Studie über den »Gender Pay Gap« kommt zu erwartbaren Ergebnissen, enthält aber auch Vorschläge, wie man bei der Ungleichbezahlung von Frauen Veränderungen erzielen kann.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – immer noch Wunschdenken für viele Frauen. Denn obwohl der Gleichheitsgrundsatz in Sachen Entgelt längst gesetzlich verankert ist, verdienen weibliche Beschäftigte in Berlin etwa rund 18 Prozent weniger als Männer. Und damit kommen sie vergleichsweise gut weg: Bundesweit liegt die Lücke bei durchschnittlich 23 Prozent.

Dafür, dass sich der »Gender Pay Gap« (also die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Brutto-Stundenlohn von Männern und Frauen) so hartnäckig hält, ist aber nicht nur die direkte Lohndiskriminierung verantwortlich. Auch die geschlechtsspezifische Aufteilung des Arbeitsmarktes, bei der frauendominierte Branchen und Beschäftigungsfelder traditionell gesellschaftlich schlechter angesehen und in Folge auch geringer bezahlt werden, hat hieran einen erheblichen Anteil.

In ihrer aktuellen Studie »Impulse für die Entgeltgleichheit« widmen sich Andrea Jochmann-Döll und Edeltraud Ranftl d...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 437 Wörter (3269 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.