Windkraft soll im Bergwerk gelagert werden

Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt: Energieriese arbeitet an neuem Druckluftspeicher für Ökostrom

  • Von Hendrik Lasch, Staßfurt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein Schlüssel zur breiten Anwendung regenerativer Energien ist deren Speicherung. Der Stromkonzern RWE geht dabei neue Wege und will Windkraft in Form von Druckluft in einem Salzstock zwischenlagern.

Heftig bewegte Luft wird zu Strom, der wiederum in stark zusammengepresste Luft umgewandelt wird – auf diese Formel lassen sich Pläne des Stromkonzerns RWE bringen, die dieser in Sachsen-Anhalt ausprobieren will und mit denen eine Schlüsselfrage für die Nutzung erneuerbarer Energien gelöst werden soll: deren zeitweilige Speicherung. In einem alten Salzstock unter Staßfurt sollen dafür neuartige Lösungen erprobt werden.

Das Problem beim Ökostrom besteht darin, dass er nicht kontinuierlich erzeugt werden kann: Mal drehen sich die Windräder, die in großer Zahl auch rund um Staßfurt stehen, mal stehen sie still. Zwar können mit den 2400 Rotoren, die sich in Sachsen-Anhalt inzwischen drehen, 35 Prozent des Energiebedarfs im Land gedeckt werden, eine Quote, die Spitze im deutschen Ländervergleich ist und doppelt so hoch liegt wie im Bund. Allerdings wechseln sich bisher Spitzenzeiten mit Flauten ab. Ökostrom ist deshalb bisher »nicht gr...

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