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Die Angst vor einem Untoten

David North verteidigt Leo Trotzki

  • Von Karl-Heinz Gräfe
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der herausragende russische Revolutionär, Internationalist, Theoretiker und Schriftsteller Leo Trotzki (1878-1940) ist auch noch 70 Jahre nach seiner Ermordung durch Stalins Agenten in Mexiko Hassobjekt rechtskonservativer wie stalinistischer Ideologen und Historiker. Birgt doch sein Lebenswerk revolutionäres Potenzial auch gegen den nunmehr wieder global herrschenden Kapitalismus. Wohl wissend, welche Anziehungskraft das politische und theoretische Werk Trotzkis besitzt, organisieren jene vornehmlich in Krisenzeiten Diffamierungs- und Hetzkampagnen gegen ihn.

Es sei nur an die weltweite 68er Bewegung erinnert. James Burnham, ein ehemaliger Trotzki-Anhänger, der zum intellektuellen Paten des modernen amerikanischen Neokonservatismus mutierte, wusste sehr wohl vom subversiven Potenzial dieser sozialistischen Bewegung und machte dem einflussreichen Verlag Oxford Press den schweren Vorwurf, die Trotzki-Trilogie von Isaak Deutscher (1962) ...


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