Tino Moritz, dpa 01.12.2010 /

Wo Straßenbahnen über Land fahren

In Chemnitz können Schienenwege sowohl von Tram als auch von klassischen Zügen genutzt werden

Vom Fernverkehr fühlt sich Chemnitz seit Jahren abgehängt. Die Zeiten, als Intercity-Züge in der viertgrößten Stadt Ostdeutschlands haltmachten, sind lange vorbei. Dafür werden im Nahverkehr Maßstäbe gesetzt – das Ziel lautet: Umsteigefrei ins Umland.

Chemnitz. Die verkehrspolitischen Prestige-Projekte der innersächsischen Konkurrenten sind weitläufig bekannt. Was für Dresden die Waldschlösschenbrücke über die Elbe ist, für deren Bau die Landeshauptstadt an der Elbe sogar freiwillig auf den UNESCO-Welterbetitel verzichtet hat, ist für Leipzig der City-Tunnel. Die Kosten für die vier Kilometer lange unterirdische Bahntrasse dort explodieren, zuletzt war von 960 Millionen Euro die Rede. Das »Chemnitzer Modell« hingegen ist viel billiger und mindestens ebenso ambitioniert.

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