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Stuttgart im Stress-Test

Neun Schlichtungsrunden später: Graben zwischen S21-Gegnern und -Befürwortern bleibt

Ungeachtet möglicher neuer Konflikte um ihr Milliardenprojekt will die Bahn bei Stuttgart 21 wieder ans Werk gehen. Die Gegner fordern einen Baustopp, bis das Ergebnis des von Schlichter Heiner Geißler vorgesehenen Stresstests für den unterirdischen Durchgangsbahnhof vorliegt.

Stuttgart/Berlin (Agenturen/ND). Nach dem Schlichterspruch von Heiner Geißler zu Stuttgart 21 streiten Gegner und Befürworter des Bahnprojekts über die Umsetzbarkeit des Kompromissvorschlags. Vor allem die Grünen kritisierten am Mittwoch den Schlichterspruch und kündigten weiteren Widerstand gegen den Bau an. Die Landesregierung in Stuttgart wiederum erzeugte trotz der Ankündigung eines Dialogforums Zweifel, dass Geißlers Forderungen umgesetzt werden.

Am Ende von neun Schlichtungsrunden mit Gegnern und Befürwortern des neuen Tiefbahnhofs hatte Geißler am Dienstag vorgeschlagen, aus Stuttgart 21 durch eine Reihe von Nachbesserungen »Stuttgart 21 plus« zu machen. Mittelpunkt des Schlichterspruchs ist ein Stresstest, mit dem die Bahn nachweisen soll, dass der Neubau tatsächlich wie versprochen im Vergleich zum alten Hauptbahnhof die Abfertigung von 30 Prozent mehr Zügen in den Stoßzeiten bei guter Betriebsqualität ermöglicht.

Grünen-Chef ...


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