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Die Lehre der Statue

Schell: morgen 80

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Genau so stellt man sich einen Filmstar vor – man kann im Grunde nicht beschreiben, denn die Ausdrücke für den Eindruck wären doch bloßes Verblassungswerk. Vielleicht nur, als Skizzenversuch: Melancholie, leise Tragik – und jene männliche Eleganz, die Oberflächenleuchten und dunkle Tiefgründigkeit zu verbinden weiß, ohne dass zwischen beidem ungelenke, peinlich berührende Fehlproportionen auftreten würden.

Maximilian Schell (Foto: dpa), 1930 in Wien geboren, Sohn eines Schriftstellers und einer Wiener Schauspielerin, ist ein Weltfilmstar. Als der Germanist und Musikwissenschaftler beschließt, Darsteller zu werden, ist gerade Horst Caspar gestorben, das strahlend Umschattete auf deutscher Bühne. Eine Position ist also gleichsam frei. Schell macht sich auf den Weg, über Essen, Bonn, Lübeck, München; ankommen wird er in Hamburg bei Gründgens. Hamlet. Dann weiter nach Salzburg: Jedermann. Da ist er Schauspieler. Filmstar wird er...


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