Das Zerrbild vom arabischen Clan

Innenausschuss debattierte kontrovers Kriminalitätsstatistiken

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Spektakuläre Überfälle wie der auf das Pokerturnier am Potsdamer Platz befeuerten das Klischee von »arabischen Großfamilien«: Sogenannte Clans forcieren demnach die Kriminalität, ziehen die Strippen im Hintergrund, beherrschen den Heroin-Handel und stellen angeblich gar eine Gefahr für die Innere Sicherheit der Hauptstadt dar. Sowohl Thilo Sarrazin als auch die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig rekurierten für ihre umstrittenen Schriften auf diese Angst einflößenden Bilder.

Doch welche Fakten stehen hinter dem medial erzeugten Bild und wie geht das Land Berlin damit um? Diese Fragen stellte sich gestern der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Der Chef des Landeskriminalamtes, Peter-Michael Haeberer, referierte den Abgeordneten die kriminalpolizeiliche Sicht auf die Problematik: Danach geht es um 20 bis 30 Familien, die im Zuge des libanesischen Bürgerkriegs in den 1980er Jahren nach Deutschland flohen. Insgesamt 8000 dieser ...

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