Alle Jahre wieder?

  • Von Katja Kipping
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Die Literatur- und Rechtswissenschaftlerin engagiert sich im Netzwerk Grundeinkommen.

Alle Jahre wieder macht sich im Dezember Weihnachtsstimmung breit. Die Weihnachtsmärkte versenden Duftschwaden, die Appetit auf Glühwein und kandidierte Äpfel machen, durch die Städte. In Fenstern leuchten Schwibbögen und in so manchem Haus wird in dieser Zeit die Weihnachtskrippe aufgebaut, mit dem Kind in der Krippe, mit Hirten, Schafen und Eseln und den drei heiligen Königen Caspar, Melchior und Balthasar, die Weihrauch, Myrrhe und Gold bringen.

Wie würde sich die Weihnachtsgeschichte anhören, wenn man sie nach den Regelungen des Sozialgesetzbuches II, also auf Hartz-IV-Niveau neu erzählen würde?

Für den Fall, dass Joseph und Maria auf Hartz IV angewiesen wären, hätten sie auf keinen Fall an einem Wochentag aufbrechen können. Schließlich gilt das Prinzip der örtlichen Erreichbarkeit. Erwerbslose müssen jederzeit erreichbar sein und dürfen den Wohnort nur verlassen, wenn sie Urlaub beim Arbeitsamt einreichen. Wer dagegen verstößt, mu...

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