»Nicht reif« für den Rat

Berlin will Weltpolitik mitgestalten und kürzt die Mittel dafür

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am 1. Januar wird Deutschland für zwei Jahre als nichtständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat einziehen.

Viel zu lachen hatte Guido Westerwelle im ablaufenden Jahr 2010 nicht. Und selbst einen seiner wenigen außenpolitischen Erfolge machte ihm die SPD-Opposition madig: Bei Deutschlands Einzug in den Weltsicherheitsrat ernte der »selbst ernannte Außenminister« nur, was andere in mühevoller Arbeit auf dem diplomatischen Parkett vorbereitet hätten. Ab 1. Januar 2011 ist die Bundesrepublik eines der nach einem Regionalproporz regelmäßig wechselnden zehn nichtständigen Mitglieder in jenem Gremium der Vereinten Nationen, in dem die wichtigsten Entscheidungen der Weltorganisation getroffen werden. Der Rat gilt als Herzstück der internationalen Friedensordnung. Allerdings genießt Deutschland auch als drittgrößter Beitragszahler kein Vetorecht wie die fünf ständigen Mitglieder USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich.

Es ging denkbar knapp zu vor zehn Wochen bei der geheimen Abstimmung der 192 Mitgliedstaaten in der UN-Vollversammlung. ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 643 Wörter (4670 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.