Eine Quelle europäischer Identität

»Das silberne Pferd« – Schätze eines Reitervolkes im Pergamonmuseum

  • Von Armin Jähne
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wer sich zu Jahresende noch einen besonderen kulturellen Genuss gönnen möchte, der ist gut beraten, in die neue Ausstelung im Pergamonmuseum auf der Berliner Museumsinsel zu gehen.

Das Silberne Pferd

Maikop. Der Name dieser 1857 als russischer Vorposten im Kaukasus gegründeten Stadt dürfte bei vielen Archäologen die Augen leuchten lassen. Berühmt wurde der Ort, als man Ende des 19. Jahrhunderts begann, die zahlreichen Hügelgräber in der nächsten Umgebung auszugraben. Erstaunliches wurde zutage gefördert, darunter reich verzierte Gefäße und Schmuck aus Gold und Silber, Dinge, die aus dem 3. Jahrtausend v. u. Z. und späteren Zeiten stammten. Abgebildet waren Tierfiguren und auf einem Gefäß sogar die imposante Gebirgskette des Kaukasus.

Wer aber hätte gedacht, dass sich – außerhalb Russlands – Fundstücke aus Maikop auch in den Depots der Staatlichen Museen zu Berlin befinden – eine Überraschung. Sie wurden 1913 bei einem Antiquar in St. Petersburg angekauft, gelangten in das Antiquarium der Königlichen Museen zu Berlin und werden nun, meines Wissens, erstmals seit 1945 ausgestellt.

Ebenfalls aus Maikop stammt das sil...

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