Gegen die Wand

Bayerische Staatsoper München: Calixto Bieito inszenierte Beethovens »Fidelio«, als wäre es ein Werk von Kafka

  • Von Roberto Becker
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Beethoven im Labyrinth

Was hat es nicht schon alles auf der Bühne gegeben, um Beethovens einzige Oper szenisch möglichst nah an den Lobpreis von Freiheit und Gattenliebe heranzuführen. Das Singspielhafte in all das Pathos einzufügen, ist dabei nur eine der Klippen. Sich nicht zu sehr aus der Balance bringen zu lassen, wenn sich die Sänger der angestaubten Sprechtexte annehmen, eine andere. Hinzu kommt die immer etwas heikle Frage, ob die als Fidelio getarnte Leonore die Befreiung ihres eingekerkerten Ehemannes Florestan wirklich bis zu Ende durchdacht hat ...

Aber es geht ja vor allem um die Utopie der Liebe und die Kraft der Freiheit, und wenn sich einer wie Calixto Bieito an das bürgerliche Bekenntniswerk macht, dann darf man durchaus auf einiges gefasst sein. Der Katalane tut so, als würde eigentlich Kafka hinter der Geschichte stecken und nicht die Autoren mit ihrem vor zweihundert Jahren noch unschuldig lodernden bürgerlichen Freiheitspathos. Die gesproc...

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