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Erst ausgezeichnet, dann verdorrt

Prämiertes Schulprojekt zu Klimawandel in Sachsen findet keine Förderer

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein Schulprojekt in Sachsen will Mittelschülern Wissen über den Klimawandel vermitteln. Von der Unesco wurde die Idee ausgezeichnet. Doch Geldgeber findet sie nicht.

»Klimawandel ist real« – mit dieser Überschrift war letzte Woche eine Mitteilung des sächsischen Umweltministers Frank Kupfer überschrieben. Der knackig kalte Winter, die Fluten im August, ein Tornado zu Pfingsten – sie alle seien »Trogwetterlagen« geschuldet, die Ergebnis der globalen Erwärmung seien und in Sachsen zunehmen.

Kerstin Richter wird die Mitteilung interessieren. Zum einen, weil sie interessante Fakten und Zahlen zu einem Thema enthält, das sie seit 2008 umtreibt. Zum anderen, weil sie mit solchem ministeriellen Rückhalt womöglich doch noch einen Geldgeber für ihr mit Feuereifer betriebenes Schulprojekt findet.

Vor zwei Jahren begann sich die Pharmazie-Fachfrau, angeregt von einer Publikation über den Klimawandel in Sachsen und inspiriert von Nachhilfestunden für eine junge Nachbarin, mit der Idee eines Angebots vor allem für Mittelschulen zu befassen. Richter, die zwar keine Klima-Expertin ist, aber naturwissens...


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