Von der Existenzkrise zum Rekord

Der Friedrichstadtpalast kann stark steigende Umsätze verzeichnen

  • Von Nada Weigelt, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Stars wie Liza Minelli, Mireille Mathieu, Harald Juhnke, Hildegard Knef und Udo Jürgens hatten hier ihren großen Auftritt. Dennoch stand der Friedrichstadtpalast 2007 vor dem Aus. Inzwischen finden die Shows auch bei jüngeren Leuten Zuspruch, sagt der Intendant.

Der Berliner Friedrichstadtpalast, Deutschlands größtes Showtheater, bleibt nach seiner existenziellen Krise auf Erfolgskurs. Wie der Intendant des Etablissements, Berndt Schmidt, in einem Gespräch berichtete, stieg der Ticketumsatz in den vergangenen drei Jahren um 55 Prozent. »2010 haben wir es geschafft, erstmals in unserer Geschichte die 20-Millionen-Euro-Umsatzmarke zu knacken. Das ist ein deutliches Zeichen, dass wir auf dem Weg der Besserung bleiben«, sagte Schmidt.

2007 stand das Revuetheater, eine DDR-Institution, mit einem Minus von 4 Millionen Euro vor dem Ruin. Nur eine öffent...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.