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Wegen Kohle rußt es bei den LINKEN

Bundestagsabgeordneter Neskovic nennt Wirtschaftsminister Christoffers eine Fehlbesetzung

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

In der brandenburgischen LINKEN gibt es Streit, in einigen Punkten erinnert er durchaus an die Querelen in der Bundespartei. Vordergründig geht es um die Braunkohle in der Niederlausitz, doch auch die Frage der Haltelinien für Regierungsbeteiligungen spielt mit hinein. Außerdem schaukelte sich der Krach schnell hoch wegen der unterschiedlichen Mentalitäten in Ost und West.

Wolfgang Neskovic sitzt seit 2005 im Bundestag.

Manche Genossen schätzen Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (LINKE) als fleißigen Realpolitiker, der sich an dem orientiere, was heute machbar sei. Andere bemängeln, was Christoffers unternehme, habe mit der Linie der Partei nichts zu tun. Die Situation ist schon lange so. Es würde sich nicht lohnen, darüber viele Worte zu verlieren. Die bekannten Kritiker des Wirtschaftsministers wollen mit ihren drastischen Äußerungen über ihn in der Regel ohnehin nicht zitiert werden.

Nicht so der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Neskovic. Der parteilose Richter gewann 2009 für die LINKE den Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße. Er hat den Wirtschaftsminister jetzt eine Fehlbesetzung genannt. So denken viele in der Partei, es getraue sich nur niemand, es öffentlich zu sagen, gab Neskovic in einem Interview zu Protokoll. Man hätte den »Kohlefreund« Christoffers gar nicht erst zum Wirtschaftsminister machen dürfen. Nun sei es so, als sei der Po...


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