Zäune um EU-Europa

  • Von Ulla Jelpke
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Die Autorin ist Innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE.

Aufgrund des Drucks der Europäischen Union beginnt Griechenland damit, sich gegenüber der Türkei noch stärker abzuschotten. Es ist geplant, einen zwölfeinhalb Kilometer langen und drei Meter hohen Zaun entlang des Grenzflusses Evros bei der Stadt Orestiada zu errichten, um die dortige EU-Außengrenze für Flüchtlinge undurchdringbar zu machen. Vorbild hierfür ist die Abschottung der USA an der mexikanischen Grenze.

Ursprünglich hatte der griechische Heimatschutzminister Papoutsis den Bau eines Zauns über die kompletten 200 Grenzkilometer angekündigt. Der Rest der Grenze läuft entlang des Flusses, der so eine natürliche Barriere bildet. Die Reduzierung auf jenen »neuralgischen Punkt« zwischen den Grenzorten Orestidia und Eridine ist also bloß ein rhetorisches Zugeständnis.

Der Rechtsexperte der Menschenrechtsorganisation Amnesty International Wolfgang Grenz betonte daher zu Recht, die Europäische Union schotte sich als »Insel der Reichen«...

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