Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Blitzeis auf den Straßen – Busse blieben stehen

Von Mitternacht bis zum Donnerstagmittag ereigneten sich 270 Unfälle

Potsdam (dpa). Blitzeis hat am Donnerstagmorgen auch in Potsdam zu erheblichen Problemen geführt. Viele Pendler saßen an Bahnhöfen fest, weil vorübergehend keine Busse verkehrten. »Wir fahren nicht mehr«, sagte ein Sprecher der Havelbus Verkehrsgesellschaft GmbH. Gegen 8.30 Uhr sei eine entsprechende Rundmeldung an die Fahrer rausgegangen. »Sie sind mit den Bussen an den Straßenrand gerutscht und warten nun, bis die Straßen wieder befahrbar sind«, erläuterte der Sprecher. Betroffen sei das gesamte Einsatzgebiet des Unternehmens. Der Havelbus-Konzern ist nach eigenen Angaben das größte Busunternehmen in Brandenburg. Die Fahrzeuge sind in den Landkreisen Havelland und Potsdam-Mittelmark sowie in der Stadt Potsdam unterwegs. Auch Taxis waren keine Alternative. Die Fahrer resignierten angesichts der Straßenverhältnisse. Fußgänger kämpften sich über vereiste Bürgersteige.

Zunächst waren vor allem die Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel sowie das Havelland betroffen. Im Laufe des Vormittags sollte ganz Brandenburg von dem Blitzeis betroffen sein. Es gab zahlreiche Unfälle. Auch viele Schulbusse fuhren nicht. Vor allem im Norden und Westen gab es zahlreiche Unfälle. Betroffen waren vornehmlich die Autobahnen 24 und 9 sowie die Bundesstraße 2. Teilweise kam der Verkehr zum Erliegen. Von Mitternacht bis 12 Uhr wurde die Polizei zu mehr als 270 Unfällen gerufen, teilte das Innenministerium mit. Im Nordwesten blieben die Schulbusse teilweise stehen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln