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Peking wehrt sich gegen Spionageverdacht

Zeitung: Renault-Manager erhielten Geld aus China

Peking/Paris (AFP/ND). Die chinesische Regierung hat sich gegen den Verdacht gewehrt, das Land stehe hinter der Industriespionage beim französischen Autobauer Renault. Die Vorwürfe seien »grundlos, unverantwortlich und nicht hinnehmbar«, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Dienstag in Peking.

Die Zeitung »Le Figaro« hatte vergangene Woche berichtet, Renault vermute China hinter der Weitergabe von Informationen zum Elektroautoprojekt des Konzerns. Wie das Blatt am Dienstag auf seiner Internetseite schrieb, soll das chinesische Energieunternehmen China Power Grid Corporation mehrere hunderttausend Euro für zwei der drei verdächtigen Führungskräfte auf Konten in der Schweiz und Liechtenstein überwiesen haben.

Der Hauptbeschuldigte Michel Balthazard, einer der Verantwortlichen des E-Auto-Programms, wies die Anschuldigungen gegen ihn zurück. Er sei »Opfer« einer Affäre, sagte das ehemalige Vorstandsmitglied nach einem Gespräch in der Renault-Zentrale.

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