Zwiefache Wahrheit

N. Parkes: ein Mord

  • Von Manfred Loimeier
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Erstaunlicherweise erfolgt innerhalb der zeitgenössischen Literaturen Afrikas derzeit eine Wiederentdeckung des Ländlichen – sowie des rational nicht überzeugend Erklärbaren. Das gilt auch für den Debütroman des Anglo-Ghanaers Nii Parkes, der in Großbritannien geboren wurde und in Accra aufwuchs. Diese Transkulturalität lebt der Autor immer noch, indem er seine lyrischen Texte überdies auch in Paris und New York präsentiert. Nun hat der 36-jährige Parkes den Roman »Die Spur des Bienenfressers« geschrieben, und man kann nicht behaupten, dass die von Parkes gelebte Internationalität seiner Sensibilität gegenüber dem Eigensinn der Provinz geschadet habe.

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