Stefan Amzoll 17.01.2011 / Kultur

Welt: gestern und heute

Hanns-Eisler-Revue im Berliner Ensemble

Mit Hanns Eisler lässt sich nicht gut Kirschen essen, aber gut springen. Die Etappen seiner Biografie, auch sein sprunghaftes Wesen, erlauben es. Bekanntlich hat der Mann, Komponist, Jude, Schönberg-Schüler, Kommunist, nahezu alles – außer KZ – durchgemacht. Die Revue, der Name trügt, ist mehr als eine Aufreihung vergnüglicher Teile. Sie zeigt widersprüchliche Lebenslagen, jähe Zeitumstände, in die Eisler gestellt war. Und in Szene kommt eine ganze Skala von Eigenheiten in seltener Ausprägung: anhaftend jenem so witzigen, erfindungsfrechen, explosiven, sanften, einfühlsamen, schalkhaften, zornigen, auch verzweifelten Menschen und Künstler.

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