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Gedenken an Rosa und Karl in Frankfurt

Frankfurt (Main) (ND-Öfinger). Über 200 Menschen folgten am Samstag in Frankfurt am Main einem Aufruf linker Organisationen von Linkspartei über Jusos und DKP bis DIDF zum öffentlichen Gedenken an den 92. Todestag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Sie versammelten sich vor dem Titania-Theater, der ehemaligen »Liederhalle«, in der Rosa Luxemburg 1913 in einer legendären Rede vor dem nahenden Weltkrieg gewarnt hatte. Dort rezitierte die Frankfurter Schauspielerin Bettina Kaminski Worte Luxemburgs gegen Militarismus und für einen Generalstreik im Kriegsfall. »Die Macht der Gewerkschaften liegt nicht allein in ihren Kassen- und Kontobüchern, sondern in den Herzen und Köpfen der Mitglieder«, griff der Historiker Peter Scherer, ehemaliger Leiter der IG Metall-Zentralbibliothek, eine Idee Rosa Luxemburgs auf. Die Geschichte zeige, dass sich »das Bürgertum nicht lange mit der Unterscheidung von gemäßigt und radikal, links und halblinks, demokratisch und zentralistisch, sozialistisch und kommunistisch aufhält« und auf Dauer »nur den duldet, der stillhält«, mahnte der Historiker.

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